Nasenkorrektur – Rhinoplastik
Durch eine Nasenkorrektur kann nicht nur die Form der Nase optisch geändert werden, sondern es kann durch diese OP ebenfalls das Atmen reguliert werden.
Die Nasenkorrektur wird erst nach Beendigung des Wachstums und der Pubertät durchgeführt, um das Wachstum des Patienten nicht zu stören.
Operativ kann man einen ausgeprägten Nasenhöcker verkleinern. Ebenfalls kann auch die Nasenspitze modelliert werden,
die Nase kann enger gemacht werden. Die seitliche Verschiebung der Nasenscheidewand kann ebenfalls durch eine Nasenkorrektur reguliert werden.
Durch diese Eingriffe kann das Atmen verbessert werden.
Die Nasenkorrektur z.B. bei einer großen Nase
erfolgt mittels Schnitte in den Nasenlöchern, sodass die Narben nach der Operation nicht zu sehen sind. Diese plastische Operation wird bei vollständiger Betäubung bei einer 1 – 2-tägigen Hospitalisierung ausgeführt. Falls es sich nur um eine Umformung der Nasenspitze handelt, kann die Operation bei örtlicher Betäubung ohne Hospitalisierung erfolgen.
Nach der Nasenkorrektur wird an der Nase ein Gips angelegt und in den Nasenlöchern befindet sich eine Tamponade,
die in zwei Tagen entfernt wird. Bis zu dem Zeitpunkt atmet der Patient durch den Mund.
Der Patient kann die Tamponade selbst entfernen, und zwar indem er die Schutzabdeckung abnimmt,
die mit einem Pflaster unter der Nase angeklebt ist, mit einer Pinzette das Ende der Tamponade erfasst und es durch langsames Ziehen herausnimmt.
Es ist dann ratsam, die Ränder der Nasenlöcher täglich mit einem in Desinfektionsmittel eingetauchten Pinsel zu reinigen.
Der Gips bleibt 14 Tage auf der Nase. Während dieser Zeit entfernt der Patient den Gips nicht und weicht ihn nicht ein.
Nach 14 Tagen wird der Gips abgenommen (wird vom Arzt oder vom Patienten selbst durchgeführt) und die Nase kann gewaschen werden.
Der Gips wird dann noch eine Woche lang über Nacht angelegt, damit es während des Schlafs nicht zu einer zufälligen Beschädigung kommt.
Nach dem Abnehme n des Gipses führt der Patient Nasenmassagen durch, und zwar indem er mit zwei Fingern einer Hand die Nasenspitze
ergreift und 30 Sekunden lang presst, danach locker lässt und die Massagen an einer anderen Stelle der Nase in der Richtung Nasenwurzel wiederholt. Diese Pressmassagen der ganzen Nase von der Spitze bis zu den Wurzeln führt er 10- bis15-mal am Tag innerhalb eines Monats durch. Die Massagen verhindern die Bildung von Narben und lockern die Haut. Das Ergebnis ist erst einige Monate nach der Operation möglich zu bewerten.
Nach der Nasenkorrektur wird eine Woche größtmögliche Ruhe empfohlen. Der Patient kann schon nach einer Woche eine Büroarbeit durchführen,
muss aber in Betracht ziehen, dass er immer noch den Gips auf der Nase haben wird. Eine größere physische Belastung und Sportaktivitäten können drei Wochen nach der Operation ausgeübt werden.
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Postoperative Pflege nach Nasenkorrektur
Kosten: 1900 € zzgl. 1-2 Nächte in der Klinik 100 € /Nacht (Nasenspitze 900 € in lokaler Anästhesie)
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